Für Männer Warum Männer zum Urologen gehen Gründe

Warum gehen Männer zum Urologen? Die häufigsten Gründe

Männer gehen deutlich seltener zum Arzt als Frauen. Das gilt bei akuten Beschwerden ebenso wie bei Vorsorgeuntersuchungen. Und der Besuch beim Urologen ist für viele Männer ein besonders sensibles Thema. Als Fachärzte für Urologie wissen wir um diese Befindlichkeiten. Ganz gleich, welche Beschwerden Sie in die Urologie Aarau führen: Sie dürfen sich darauf verlassen, dass wir Ihre Anliegen zugewandt und diskret behandeln.  

1. Prostatabeschwerden

Prostatabeschwerden sind die mit Abstand häufigste Ursache dafür, dass Männer über 40 Jahren eine urologische Praxis aufsuchen. Auslöser für den Praxisbesuch sind in der Regel Symptome wie häufiges Wasserlösen, schwächer werdender Harnstrahl oder das Gefühl einer unvollständigen Blasenentleerung. Diese Symptome können auf eine beginnende oder fortgeschrittene gutartige Prostatavergrösserung (benigne Prostatahyperplasie, BPH) hinweisen – oder auf schwerwiegendere Erkrankungen wir Prostatakrebs.

Die Aufklärung über Erkrankungen der Vorsteherdrüse (Prostata) hat inzwischen auch dazu geführt, dass immer mehr Männer die Möglichkeiten der Prostatavorsorge wahrnehmen. Daher zählen auch die Prostatavorsorgeuntersuchen zu den häufigsten Gründen, warum Männer eine urologische Praxis aufsuchen.

Patientengespräch Dr. Möltgen Urologie Aarau

„Ich kann Männer nur bitten, bei anhaltenden Beschwerden oder auffälligen Veränderungen möglichst früh zum Arzt zu gehen – und Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Liebe Männer: Nehmen Sie Ihre Frauen als Vorbild. Dann leben Sie länger – und mit mehr Lebensqualität.“

Dr. med. Tilman Möltgen, Facharzt für Urologie

2. Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane

Neben den Prostataerkrankungen sind Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane die zweithäufigste Ursache für den Besuch beim Urologen. Die Palette der Indikationen reicht von Schmerzen oder Schwellungen im Hodenbereich als möglichen Anzeichen von Entzündungen und Verletzungen über Penisverletzungen oder -verformungen bis zu Hodenkrebs. Hodenkrebs ist zwar vergleichsweise selten, gleichzeitig aber eine der häufigsten Krebserkrankungen bei jungen Männern im Alter von bis zu 35 Jahren. Ähnlich wie bei Prostataerkrankungen kommt der Vorsorge von Hodenkrebs eine besondere Bedeutung zu, da eine Früherkennung die Therapie von Hodenkrebs deutlich vereinfacht.

3. Erektile Dysfunktion

Erektionsstörungen zählen zu den Tabuthemen, die Männer selbst Ärzten gegenüber oft nur ungerne ansprechen. Tatsächlich betrifft erektile Dysfunktion mehr Männer als die meisten denken. Deshalb zählen Erektionsstörungen und Impotenz zu den häufigsten Gründen, warum Männer einen Urologen aufsuchen.

Entgegen den Erwartungen vieler Männer, sind Erektionsstörungen nicht nur bei alten Männern verbreitet, sondern auch bei jüngeren Männern nicht selten. Und um hier auch gleich mit einem zweiten Mythos aufzuräumen: In mehr als 90 Prozent sind Probleme mit der Erektion oder Impotenz körperlich bedingt. Die häufigsten Ursachen: Durchblutungsstörungen (40 Prozent) und Diabetes (30 Prozent). Psychische Ursachen wie Stress oder Angstzustände sind hingegen Ausnahmen (5 Prozent).

4. Zeugungsfähigkeit: Unfruchtbarkeit & Vasektomie

In etwa der Hälfte aller Fälle von unerfülltem Kinderwunsch liegt die Ursache beim Mann. Die Diagnose von männlicher Zeugungsunfähigkeit ist komplex – und es gibt eine ganze Reihe von möglichen Gründen, die eine eingehende Diagnostik erfordern. Dabei geht es beispielsweise darum, die Ursachen für einen Spermienmangel zu finden.

Häufig besuchen Männer eine urologische Praxis ausserdem, wenn sie keine Kindern mehr zeugen möchten und/oder die Empfängnisverhütung nicht mehr vor allem ihren Partnerinnen überlassen möchten. Die Vasektomie, also das Durchtrennen der Samenleiter, ist ein bewährter Eingriff, den Sie in der Urologie Aarau ambulant vornehmen lassen können.

5. Sexuell übertragbare Infektionen (STI)

Nicht zuletzt sind Urologen auch darauf spezialisiert, sexuell übertragbare Infektionen wie Tripper (Gonorrhoe), Syphilis, Chlamydien oder Herpes Genitales zu diagnostizieren und zu behandeln. Erste Symptome von Geschlechtskrankheiten sind beispielsweise Ausfluss aus der Harnröhre, schmerzhaftes Wasserlösen und Geschwüre im Bereich von Hoden und Penis oder auf der Haut. Die frühzeitige Erkennung und Behandlung von sexuell übertragbaren Erkrankungen ist wichtig, um einerseits die Verbreitung zu stoppen und andererseits mitunter schweren Komplikationen vorzubeugen.

Weitere Ursachen

Nicht zuletzt sind Urologen auch darauf spezialisiert, sexuell übertragbare Infektionen wie Tripper (Gonorrhoe), Syphilis, Chlamydien oder Herpes Genitales zu diagnostizieren und zu behandeln. Erste Symptome von Geschlechtskrankheiten sind beispielsweise Ausfluss aus der Harnröhre, schmerzhaftes Wasserlösen und Geschwüre im Bereich von Hoden und Penis oder auf der Haut. Die frühzeitige Erkennung und Behandlung von sexuell übertragbaren Erkrankungen ist wichtig, um einerseits die Verbreitung zu stoppen und andererseits mitunter schweren Komplikationen vorzubeugen.